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    <title>hajime</title>
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    <description></description>
    <dc:publisher>hajime_kobe</dc:publisher>
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    <title>hajime</title>
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  <item rdf:about="http://hajime.twoday.net/stories/549131/">
    <title>zusammen wohnen</title> 
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    <description>a. lernte ich kennen, als ich als telefonkeiler f&amp;uuml;r eine zeitung gearbeitet habe.&lt;br /&gt;
sie war 19 oder 20, dunkles haar, braune rehaugen. und sie war spr&amp;ouml;de und unnahbar.&lt;br /&gt;
das mochte ich anfangs recht gerne, weil ich dachte, das sei die harte schale, hinter der sich grosse geheimnisse verbergen m&amp;uuml;ssten, die zu entdecken ich mir vorgenommen hatte.&lt;br /&gt;
ich war 21.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wir kannten uns gerade erst seit einer woche, als sie bei mir einzog.&lt;br /&gt;
und ich fand es anfangs irgendwie interessant, dass wir keinen sex hatten.&lt;br /&gt;
absolut keinen.&lt;br /&gt;
ich dachte, wenn sie es wert w&amp;auml;re, begehrt zu werden, dann war sie es auch wert, auf sie zu warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
eigentlich h&amp;auml;tten meine alarmglocken laut schrillen m&amp;uuml;ssen, als sie in &lt;strike&gt;unserem&lt;/strike&gt; meinem wohnzimmer ein bonnie tyler - poster an die wand h&amp;auml;ngte. immerhin war das 1991, und bonnie tyler war kein nostalgisches retro-ding, sondern blutige, tagesaktuelle realit&amp;auml;t.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aber da schrillte nichts. im gegenteil dachte ich, dass das alles nur an mir liegen konnte. mit meiner wahrnehmung musste irgendwas nicht stimmen, sicherlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a. sagte einmal zu mir:&lt;br /&gt;
&quot;eigentlich bist du genau so ein arschloch wie alle m&amp;auml;nner.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nach kurzer nachdenkpause erg&amp;auml;nzte sie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;aber die meisten anderen sehen besser aus.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wohlgemerkt, nicht im streit fielen solche aussagen, sondern ganz nebenher, ohne (f&amp;uuml;r mich) erkennbaren anlass.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und ich dachte, das wird schon stimmen, was sie sagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mein lieber freund klaus, dem ich oft und ausf&amp;uuml;hrlich von meiner wohn-und lebenssituation berichtete, wunderte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als irgendwann a.s schwestern anfingen, jeden tag in meiner k&amp;uuml;che zu kochen, mir nichts vom gekochten anzubieten und einen berg an schmutzigem geschirr zur&amp;uuml;ck zu lassen, wurde ich etwas unrund. schliesslich musste ich alles wegr&amp;auml;umen. bat ich a. um hilfe, wurde ich als chauvinist beschimpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
klaus verstand nicht, warum ich mir das gefallen liess.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
einmal gab a. eine zeitungsannonce auf:&lt;br /&gt;
&quot;junges m&amp;auml;dchen nimmt jede art von arbeit an&quot;.&lt;br /&gt;
mit &lt;strike&gt;unserer&lt;/strike&gt; meiner telefonnummer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als immer &amp;ouml;fter obsz&amp;ouml;ne anrufe kamen - genaugenommen kamen sie sofort nach erscheinen der annonce, 24 stunden am tag, in minutenabst&amp;auml;nden, verstand a. sofort, was zu tun war:&lt;br /&gt;
sie beschloss, den anrufern anzubieten, mit ihnen telefonsex zu haben, gegen bezahlung.&lt;br /&gt;
das geld sollten sie per post an meine adresse schicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
klaus versprach mir, den eilig abmontierten telefonapparat gut zu verwahren, und meinte, es w&amp;auml;re an der zeit, was zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich tat nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auch als der nette herr kam, um die plakate abzuholen, die a. in seinem auftrag gegen vorkasse h&amp;auml;tte aufh&amp;auml;ngen sollen, und mir unter gewaltandrohung die vorauszahlung wieder abnahm (a. war gerade nicht zu hause), bleib ich ruhig.&lt;br /&gt;
ich wusste, wenn ich nicht bedachtsam und geduldig bleiben w&amp;uuml;rde, w&amp;uuml;rde a. nie mit mir schlafen. immerhin hatte sie erst kurz davor auf meine ann&amp;auml;herungsversuche in einer art reagiert, die meine hoffnungen sinken liess:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;wenn du&amp;acute;s nicht aush&amp;auml;ltst, kannst du dir ja einen runterholen. aber geh dazu auf&amp;acute;s klo und mach&amp;acute;s nicht im bett, sonst ekelt mir.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
charmant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
inzwischen wohnten wir doch schon beinahe zwei monate zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
klaus meinte, ich sei ein vollidiot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und irgendwann, sonntagabends, stand klaus in meinem wohnzimmer, ging schnurstracks auf a. zu und kn&amp;ouml;pfte ihr die schl&amp;uuml;ssel zur wohnung ab.&lt;br /&gt;
sagte mir, ich solle ihre sachen packen.&lt;br /&gt;
und warf a. einfach aus &lt;strike&gt;unserer&lt;/strike&gt; meiner wohnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich bin ihm bis heute dankbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es dauerte 8 jahre, bevor ich wieder mit einer frau zusammenwohnen wollte.&lt;br /&gt;
aber das ist eine andere geschichte.</description>
    <dc:creator>hajime_kobe</dc:creator>
    <dc:subject>boese frauen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 hajime_kobe</dc:rights>
    <dc:date>2005-03-02T16:00:48Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://hajime.twoday.net/stories/519146/">
    <title>y-chromosom</title> 
    <link>http://hajime.twoday.net/stories/519146/</link>
    <description>was sex betrifft, sind m&amp;auml;nner j&amp;auml;mmerliche kreaturen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
frauen haben &amp;uuml;brlicherweise sex, weil sie sex haben wollen.&lt;br /&gt;
im schlimmsten fall ist der sex langweilg; im besten fall ein spirituelles erlebnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
m&amp;auml;nnner haben prim&amp;auml;r sex, um sich selbst zu beweisen, dass sie sex haben k&amp;ouml;nnen. &lt;br /&gt;
wie, wann und mit wem ist da of sekund&amp;auml;r. &lt;br /&gt;
und ob es gut oder nicht sooo doll war, bekommen sie meist nicht mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
schlimm ist ja, dass m&amp;auml;nner oft nicht wisssen, wann&amp;acute;s reicht. da wird oft gebaggert, was das zeug h&amp;auml;lt, obwohl sie an der frau, die sie anbaggern, gar nicht interessiert sind. von emotionalem interesse reden wir mal gar nicht - nein, nicht mal ganz oberfl&amp;auml;chlich k&amp;ouml;rperliches interesse geschweige denn sympathie ist f&amp;uuml;r m&amp;auml;nnliches brunftgehabe voraussetzung.  immer wieder mal passiert es, dass mann mit frauen im bett landet, von denen er eigentlich gar nichts will. und danach f&amp;uuml;hlt er sich dann elend und will am liebsten auch noch bemitleidet werden. &lt;br /&gt;
armer schwarzer kater.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weil m&amp;auml;nnner ja in erster linie immer in sich selbst verliebt sein k&amp;ouml;nnnen wollen.&lt;br /&gt;
und weil sie merken, dass sich eigentlich traurige, flache gestalten sind, brauchen sie immer zeugs, um sich selbst gut finden zu k&amp;ouml;nnen. schnelle autos, schicke anz&amp;uuml;ge, teure uhren. und frauen, die m&amp;ouml;glichst so aussehen wie die, die die tollen typen in den filmen dauernd abschleppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
m&amp;auml;nner tun sich prinzipiell schwer, leute wirklich kennen zu lernen. &lt;br /&gt;
weil die meisten m&amp;auml;nner so besch&amp;auml;ftigt damit sind, m&amp;ouml;glichst wenig &amp;uuml;ber sich selbst zu wissen - aus angst vor den abgr&amp;uuml;nden, die sich da auftun k&amp;ouml;nnen - lehnen sie es ab, anderen leuten - insbesondere frauen - eine eigene pers&amp;ouml;nlichkeit zuzugestehen. &lt;br /&gt;
weil, dann h&amp;auml;tten die ja was, dass ihnen selber fehlt.&lt;br /&gt;
das k&amp;ouml;nnen m&amp;auml;nner nicht zulassen.&lt;br /&gt;
weil m&amp;auml;nner immer besser sein wollen als alle anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und deswegen haben m&amp;auml;nnner meist furchtbar langweiligen sex.&lt;br /&gt;
und selbst, wenn sie grossartigen sex haben, merken sie&amp;acute;s oft nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
traurig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aber irgendwie geschieht&amp;acute;s uns ganz recht.</description>
    <dc:creator>hajime_kobe</dc:creator>
    <dc:subject>sex &amp; drugs</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 hajime_kobe</dc:rights>
    <dc:date>2005-02-13T04:59:40Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://hajime.twoday.net/stories/513510/">
    <title>mitleid</title> 
    <link>http://hajime.twoday.net/stories/513510/</link>
    <description>mit s. war es eigenartig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich hatte sie als arbeitskolegin kennen gelernt (nein, nicht als dj - die &lt;i&gt;andere&lt;/i&gt; arbeit, die ich 40 stunden die woche mache), und fand sie recht nett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
absichten hatte ich keine, ich war zu dem zeitpunkt unsterblich in k. verliebt (nein, nicht die k. aus der anderen geschichte. in die war ich ja nicht verliebt. vermutlich. sondern die andere k., ebenfalls eine arbeitskollegin).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
jedenfalls war ich gerade so besch&amp;auml;ftigt damit, k. weichzukochen, dass ich nicht bemerkte, dass s. mehr als nur kollegiales interesse an mir zeigte. wir plauderten &amp;ouml;fter mal, s. und ich, und ich war froh, jemanden gefunden zu haben, der ich mich ob meiner gl&amp;uuml;cklosen avancen bei k. anvertrauen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
k. lebte n&amp;auml;mlich mit ihrem freund zusammen, der manisch-depressiv war. k. erz&amp;auml;lte mir oft, wie schwierig das f&amp;uuml;r sie gewesen sei - sie m&amp;uuml;sse jedes wort genau abw&amp;auml;gen, weil die kleinste bemerkung massive psychotische sch&amp;uuml;be bei ihrem lebensgef&amp;auml;hrten verursachen konnte.&lt;br /&gt;
das belastete k. sehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich h&amp;ouml;rte immer geduldig zu, und riet k. schliesslich, sie solle sich doch nicht so sehr verantwortlich f&amp;uuml;hlen, sie w&amp;uuml;rde sich unn&amp;ouml;tig  aufopfern und ihr eigenes leben hintanstellen, und sie solle hinterfragen, ob das, was sie an ihn binde, nicht letztlich nur mitleid sei. k. meinte, das k&amp;ouml;nne durchaus so sein. schliesslich beschloss sie, sich eine wohnung zu suchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nat&amp;uuml;rlich sagte ich das alles ohne auch nur den hauch eines eigenn&amp;uuml;tzigen hintergedankens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenig sp&amp;auml;ter erz&amp;auml;hlte mir s., dass k. nicht zur arbeit gekommen war. ihr freund hatte sich in der gemeinsamen wohnung erh&amp;auml;ngt, nachdem er k.&amp;acute;s handschriftliche markierungen in den immobilieninseraten gefunden hatte. ka hatte ihn gefunden, als sie von einer wohnungsbesichtigung nach hause kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oh.&lt;br /&gt;
mist.&lt;br /&gt;
das hatte ich nicht gewollt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
einige wochen sp&amp;auml;ter sah ich k. wieder - sie trat mit ihrer band in einem lokal auf und hatte die ganze abteilung eingeladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich wusste nicht, wie ich mich k. gegen&amp;uuml;ber verhalten sollte. das fiel aber nicht weiter auf, da k. mich ohnehin keines blickes w&amp;uuml;rdigte. also betrank ich mich und genoss mein gigantisch grosses selbstmitleid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es war s., die mich aus d&amp;uuml;steren gedanken riss und sich zu mir setzte. nat&amp;uuml;rlich musste ich erstmal ausgiebig dar&amp;uuml;ber jammern, wie arm und bedauernswert ich sei, und s. bemitleidete mich ausgiebig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
irgendwann k&amp;uuml;sste sie mich dann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als ich versuchte, zu erkl&amp;auml;ren, dass ich sie als freund und kollegin sch&amp;auml;tzte, aber f&amp;uuml;r eine beziehung nicht bereit sei (man kennt diese leider ja), passierte etwas recht unerwartetes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
s. brach in tr&amp;auml;nen aus, st&amp;uuml;rmte aus dem lokal und auf die dicht befahrene strasse zu. &lt;br /&gt;
nat&amp;uuml;rlich lief ich hinterher. &lt;br /&gt;
nat&amp;uuml;rlich umarmte ich sie. aus mitleid.&lt;br /&gt;
als s. micht fragte, was ich eigentlich von ihr wolle, wusste ich keine antwort. vermutlich hatte ich sie in wirklichkeit schon seit wochen angebaggert, ohne es selbst zu merken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nat&amp;uuml;rlich stiegen wir in ein taxi.&lt;br /&gt;
nat&amp;uuml;rlich fuhren wir zu mir.&lt;br /&gt;
nach dem sex war das mitleid pl&amp;ouml;tzlich weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass s. manisch-depressiv war, erfuhr ich erst sp&amp;auml;ter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nach etwas mehr als einem jahr endete unsere beziehung beinahe so katastrophal, wie sie angefangen hatte.</description>
    <dc:creator>hajime_kobe</dc:creator>
    <dc:subject>sex &amp; drugs</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 hajime_kobe</dc:rights>
    <dc:date>2005-02-09T16:43:28Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://hajime.twoday.net/stories/511314/">
    <title>noch lieb?</title> 
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    <description>&quot;hast Du mich noch lieb?&quot; ist eine frage, dei man nur stellen sollte, wenn man halbwegs sicher sein kann, dass sie nicht mit betretenem schweigen und zu-boden-blicken beantwortet wird.</description>
    <dc:creator>hajime_kobe</dc:creator>
    <dc:subject>meta</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 hajime_kobe</dc:rights>
    <dc:date>2005-02-09T11:05:02Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://hajime.twoday.net/stories/477564/">
    <title>gute jungs sagen nein</title> 
    <link>http://hajime.twoday.net/stories/477564/</link>
    <description>eine zeit lang sagte ich immer ja. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nat&amp;uuml;rlich f&amp;uuml;hrte das immer wieder zu komplikationen. als ich n&amp;auml;mlich herausgefunden hatte, wie ich mich zu verhalten hatte, um frauen auf mich aufmerksam zu machen, war ich so begeistert, dass ich eben dieses verhalten bei jeder gelegenheit ausprobieren musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
im klartext: ich baggerte jede frau im umkreis von 15 metern bei jeder sich bietenden gelegenheit v&amp;ouml;llig hemmungslos an, egal, ob ich mich f&amp;uuml;r sie interessierte, oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
im nachhinein gesehen war das nicht nett von mir. vor allem ja auch, weil ich vor mir selbst immer als besonders nett dastehen wollte. und darum h&amp;ouml;rte ich mit dem baggern oft erst auf, nachdem ich mein opfer &amp;uuml;ber l&amp;auml;ngere zeitr&amp;auml;ume so eingekocht hatte, dass das arme ding sich bereits auf heiraten und zusammen alt werden eingestellt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und dass ich meist auch noch glaubte, meinen irrtum durch absolute offenheit auszugleichen, half nicht.&lt;br /&gt;
man sollte seiner freundin nicht nach 2 monaten beziehung er&amp;ouml;ffnen, dass man sie eigentlich gar nicht leiden kann. f&amp;uuml;r sowas haben die meisten frauen nur wenig verst&amp;auml;ndnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und selbst, wenn ich mal wirklich verliebt war, konnte ich einfach nicht aufh&amp;ouml;ren mit baggern. und obwohl ich meinen freundinnen immer prompt erz&amp;auml;hlte, mit wem ich bei welcher gelegenheit fremd gegangen war und warum das alles nat&amp;uuml;rlich nichts mit unserer beziehung zu tun hatte, nahmen die m&amp;auml;dels sowas doch meist recht pers&amp;ouml;nlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich konnte das damals nicht wirklich verstehen. ich meinte das doch alles nicht b&amp;ouml;se. ich wollte doch nur lieb gehabt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn jungs so richtige arschl&amp;ouml;cher sind, ist meist bodenlose bl&amp;ouml;dheit die unmittelbare ursache.</description>
    <dc:creator>hajime_kobe</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 hajime_kobe</dc:rights>
    <dc:date>2005-01-18T14:16:02Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://hajime.twoday.net/stories/477563/">
    <title>das kiffen und die frauen</title> 
    <link>http://hajime.twoday.net/stories/477563/</link>
    <description>eine zeit lang war ich st&amp;auml;ndig stoned.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die daraus resultietrende tr&amp;auml;gheit machte vorhaben wie &quot;einkaufen gehen&quot; oder &quot;jemanden anrufen&quot; zu schier un&amp;uuml;berwindbaren aufgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und kommunikation funktionierte gar nicht. (ausser nat&amp;uuml;rlich mit meinen 2 besten freunden, die die meiste zeit genauso bekifft waren, wie ich selbst. mit denen sprach ich aber meist nur &amp;uuml;ber psychedelische musik und ihre bewustseinserweiternden qualit&amp;auml;ten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich hatte wenig sex, damals. die meisten weiblichen bekanntschaften nahmen rasch reissaus, wenn ich anfing, &amp;uuml;ber die intelligenz von steinen, ufos oder die weltverschw&amp;ouml;rung zu philosophieren.&lt;br /&gt;
ich kann es ihnen nicht verdenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das &amp;auml;nderte sich drastisch, als ich irgendwann anfing, in lokalen aufzulegen. von djs erwartete man damals, dass sie abgehoben waren. &quot;abgespaced&quot; nannte man das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mein erster gr&amp;ouml;sserer, regelm&amp;auml;&amp;szlig;iger job war ein lokal, wo vorwiegend sixties liefen. der doors-film war gerade im kino gelaufen, und die jungen dinger trugen alle indische hemden, glockenjeans und bunte perlen, h&amp;ouml;rten hendrix, joplin, pink floyd und die beatles. und ein paar davon kamen jeden sonntag und himmelten mich an, k., s., s. und m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich war es ja nun wirklich gar nicht gewohnt, angehimmelt zu werden. schon gar nicht von h&amp;uuml;bschen jungen dingern in indischen hemden, die nach patchouli und rosen dufteten. also verliebte ich mich sicherheitshalber in alle 4. und weil wir alle hippies waren und uns alle lieb hatten und st&amp;auml;ndig sehr stoned waren, vergass ich vor lauter k&amp;uuml;ssen und herzen und umarmen manchmal, die n&amp;auml;chste platte aufzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
k. war 19, hatte langes braunes haar und war gerade mit der schule fertig geworden. sie wusste noch nicht genau, was sie studieren wollte und hielt jim morrison f&amp;uuml;r gott. irgendwann lud sie mich zu sich nach hause ein, zu einer party, wie sie meinte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als ich zu ihr kam, waren keine g&amp;auml;ste da. die h&amp;auml;tten alle abgesagt, erz&amp;auml;hlte mir k. und grinste mich breit an. und ich schrumpfte augenblicklich auf eine gr&amp;ouml;sse von 5 cm zusammen. schliesslich war ich hier pl&amp;ouml;tzlich nicht mehr der dj, sondern nur noch hajime, unsicher, verwirrt und vollkommen weggedr&amp;ouml;hnt. und ich war es nicht mehr gewohnt, mit frauen alleine zu sein. das st&amp;auml;ndige kiffen hatte mich so unglaublich sensibel gemacht und meine wahrnehmung in so kosmische sph&amp;auml;ren werweitert, dass ich von der materiellen welt so gut wie nichts mitbekam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
genaugenommen war ich in den 2 jahren, die ich ausschliesslich mit kiffen verbracht hatte, zu einem sozialen kr&amp;uuml;ppel geworden. andere menschen nahm ich fast ausschliesslich als mir unverst&amp;auml;ndliche und damit unerf&amp;uuml;llbare erwartungshaltungen wahr; alle wollten offensichtlich irgendwas von mir, aber ich hatte keine idee, was, und wie ich dem gerecht werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
k. wollte ganz offensichtlich irgendwas von mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
also stand ich da und sagte nichts. ich hatte keine ahnung, wie ich mich zu verhalten hatte. &lt;br /&gt;
k. fand das offenbar irgendwie charmant/niedlich/mitleidserregend, also machte sie mir erstmal kaffe und erz&amp;auml;hlte von der demo, bei der sie neulich gewesen war. ich versuchte, zuzuh&amp;ouml;ren und wirkte vermutlich wie ein depp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5 minuten sp&amp;auml;ter lagen wir in k.s viel zu kleinem bett.&lt;br /&gt;
danach sagte k., dass das ihr erster orgasmus mit einem mann gewesen sei und sah mich sehr verliebt an. ich h&amp;auml;tte sie sehr gl&amp;uuml;cklich gemacht, meinte sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ein paar wochen sp&amp;auml;ter w&amp;uuml;rde ich sie sehr ungl&amp;uuml;cklich machen. aber das wusste ich noch nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als am n&amp;auml;chsten tag das telefon l&amp;auml;utete, war m. dran</description>
    <dc:creator>hajime_kobe</dc:creator>
    <dc:subject>sex &amp; drugs</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 hajime_kobe</dc:rights>
    <dc:date>2005-01-18T14:15:27Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://hajime.twoday.net/stories/477561/">
    <title>hajime und der dj</title> 
    <link>http://hajime.twoday.net/stories/477561/</link>
    <description>7:45h&lt;br /&gt;
ich komm nach hause.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der abend war wohl l&amp;auml;nger als geplant.&lt;br /&gt;
m. getroffen.&lt;br /&gt;
m. kenn ich schon l&amp;auml;nger.&lt;br /&gt;
einer von den leuten, mit denen ich schon den einen oder anderen abend verbracht habe, &amp;uuml;ber dich ich aber so gut wie nichts weiss.&lt;br /&gt;
fr&amp;uuml;her hatte m. lange dunkelblonde locken. jetzt tr&amp;auml;gt er glatze. weil die locken nicht mehr wachsen wollen. wir werden alle nicht j&amp;uuml;nger.&lt;br /&gt;
m. ist 4 jahre j&amp;uuml;nger als ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
u. andererseits, ist 32. also beinahe so alt wie ich.&lt;br /&gt;
u. ist m.s freundin. seit august.&lt;br /&gt;
ich kenn sie ja erst seit heute. u. meint, sie k&amp;ouml;nne nicht verstehen, warum sich frauen so sehr f&amp;uuml;r djs interessieren. u. interressiert sich f&amp;uuml;r mich, weil ich dj bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
u. riecht wie eine frau, f&amp;uuml;r die ich mich mal sehr interessiert habe. &lt;br /&gt;
die frau damals hat sich f&amp;uuml;r den dj interessiert. nicht so sehr f&amp;uuml;r mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und mich interessiert, was u. an mir interessiert. weil ich jetzt, wo ich hajime interessanter finde als fr&amp;uuml;her, will, dass der dj auch noch interessant ist. fr&amp;uuml;her war mir der dj ja oft sehr im weg.  weil er interessanter war als ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und als ich nach dem job mit u. und m. in diesem cafe sa&amp;szlig;, biertrinkend, da war mir klar, dass da was sein h&amp;auml;tte k&amp;ouml;nnen, zwischen u. und dem dj, wenn ich noch der dj w&amp;auml;re, der ich fr&amp;uuml;her mal war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aber eigentlich bin ich froh, dass ich nicht mehr der von fr&amp;uuml;her bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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    <dc:creator>hajime_kobe</dc:creator>
    <dc:subject>dj</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 hajime_kobe</dc:rights>
    <dc:date>2005-01-18T14:14:54Z</dc:date>
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